DAS SCHWEIZER MUSIK SYNDIKAT — FÜR DEN JAZZ UND DIE IMPROVISIERTE MUSIK 

Das Schweizer Musik Syndikat SMS ist der Berufsverband der Jazzmusiker/Innen - und der  improvisierenden Musiker/Innen der Schweiz und vertritt seit 1975 die Interessen seiner Mitglieder. Dabei verfolgt er berufsspezifische und kulturpolitische Ziele, fördert den Austausch in der Szene und bietet umfassende Dienstleistungen.

EINE STARKE STIMME FÜR DIE SZENE

  • Für die Verbreitung und die Präsenz des Jazz und der improvisierten Musik in der Schweiz
  • Für den Austausch, die Vermittlung und eine gute Zusammenarbeit in der Musikszene und der Kulturpolitik
  • Für eine Musik, die lebt und wächst und sich in ihren Tendenzen ständig verändert

Montag, 22. Januar 2018

Aktivitäten und Kampagnen zur No Billag Abstimmung

Viele Kampagnen der Kulturschaffenden laufen mittlerweile auf Hochtouren, weitere stehen unmittelbar vor dem Start.

Vor ca. 2 Wochen wurde nun die Kampagne NO CULTUR lanciert, bei der sich Musiker und Musikerinnen aus der ganzen Schweiz für ein NEIN zur No Billag stark machen. Über 10 000 Musiker*Innen haben bereits mitgemacht und es sollen noch mehr werden.

Falls sich jemand noch nicht eingetragen haben sollte, kann sich unter dem folgenden Link jederzeit registrieren lassen.

In der eingangs bereits erwähnten Aktion „Clap4culture“ wollen wir einen einfachen Klatsch-Rhythmus bis in die abgelegensten Schweizer Täler tragen. Mit Musik also gegen den politischen Irrsinn und als ein starkes Signal für ein demokratisches Miteinander!

Anfang Februar werden wir eine breit angelegte Social Media Kampagne starten mit einem Animationsvideo welches sich vor allem auf den widersprüchlichen Inhalt der initiative fokussieren wird. Stichwort. Die Initiative will sich von Bevormundungen loslösen indem sie selbst zur Bevormundung wird.

Damit wir auch weiterhin erfolgreich unsere Aktivitäten gegen diese Abstimmung vorantreiben können, brauchen wir eure Unterstützung.

Teilt unsere Botschaften und leitet sie weiter. Sprecht mit eurem Umfeld darüber, klärt sie auf und vor allem, überzeugt alle Wahlberechtigten sich am 4. März an der Wahl zu beteiligen. Die Umfragewerte sind nach wie vor knapp.

Wir haben Anstecker, Kleber und Flyers, die wir euch auf Anfrage gerne zusenden – ein Mail an sonart@musikschaffende.ch genügt.

Viele weitere Infos zu Kampagnen, Gegenargumenten und den wichtigsten Vereinigungen gegen die No BIllag findet ihr in den untenstehenden Links.

Ebenso unser Social Media Button, so wie ein jpg als Signaturanhang in der Mail.

Musikschaffende.ch/Nobillag
Clap4Culture
No-Culture
Sendeschluss - Nein
No No Billag
Operation Libero
Fakten zur SRG
Social Media Button
Mail Signature 

 

Montag, 22. Januar 2018

No Billag - Auf den Stimmzettel gehört am 4. März ein NEIN!

Es geht nicht einfach um Gebühren, die ein paar Leute nicht mehr bezahlen möchten. Es geht um viel mehr. Es geht um ein gebührenfinanziertes, solidarisch getragenes System von öffentlichrechtlichen und privaten Radio- und Fernsehstationen, um ein Netz, das sich Kleinteiligkeit erlauben und nicht-kommerzielle Inhalte leisten kann. Es geht um die Voraussetzungen für transparente und verlässliche Information, die durch die Verfassung garantiert ist. Es geht darum, mit der Aufrechterhaltung dieses Systems zu verhindern, dass durch die Vergabe von Lizenzen an Höchstbietende kommerzielle Interessen über inhaltliche Kriterien gestellt werden. Dass Finanzkraft darüber bestimmen kann, wer welche Informationen erhält. Es gilt zu verhindern, dass nur noch, wer es sich leisten will und kann, als Hörerin und Zuschauer Zugang zu einem vielfältigen, vielsprachigen Angebot an Information und Kultur erhält. Gebühren sind ein Weg, finanzielle Lasten verträglich auf viele Beiträger zu verteilen. Sie sind ein Mittel gesellschaftlicher Solidarität.

Die No-Billag-Initiative vertuscht, dass es einigen frustrierten Initianten um nichts weniger als die Abschaffung der SRG geht. Doch bei allen Fragen und Mängeln, über die diskutiert werden kann (und soll!), hat sich diese Institution durch die Jahrzehnte bewährt. Sie muss nicht abgeschafft, nur erneuert werden. Sie gehört zur Schweiz wie die Berge und das Bundeshaus: als ein Garant für die öffentliche Ausstrahlung und Verbreitung verlässlicher journalistischer und anregender (vielleicht manchmal auch aufregender) kultureller Inhalte. Mit Heimatschutz hat das nichts zu tun, mit den Grundlagen einer funktionierenden Demokratie sehr wohl. Billag oder No Billag: Das ist die Wahl zwischen Information und Kultur oder Kommerz und Propaganda. Wir haben die Wahl, uns als mündige Bürgerinnen und Bürger auf Gebühren zu einigen, uns wohlinformiert unser eigenes Bild von der Welt zu machen – oder uns unmündig manipulativen Weltbildern auszusetzen, die gewinnbringend von den Absichten kommerzieller Anbieter bestimmt sind und nichts als ihre eigennützigen Interessen befördern.

Montag, 08. Januar 2018

Wir Kulturschaffende setzen uns für ein NEIN zur No-Billag Initiative ein.

 

Liebe Musiker/Innen, liebe Mitglieder, wehrt euch gegen diese radikale Initiative die der Schweizer Kultur massiv schaden wird und unterschreibt diesen Aufruf!! Jede Stimme zählt!!

https://no-culture.ch

 

 

Freitag, 22. Dezember 2017

Sylvie Courvoisier gewinnt Jazzpreis der Fondation Suisa

Der mit CHF 15'000.- dotierte Jazzpreis der FONDATION SUISA zeichnet das innovative und kreative Jazzschaffen in der Schweiz aus.

In der Schweiz gibt es eine lebendige Jazzszene auf künstlerisch hohem Niveau und von internationaler Ausstrahlung. Die FONDATION SUISA unterstreicht mit diesem Preis ihre Anerkennung und Achtung vor diesen Leistungen. Er wird von einer Fachjury jährlich verliehen. Mehr